Was hat die IVW für Daten und wie kann man sie nutzen?​

Seit mehr als 20 Jahren verarbeitet die IVW digitale Nutzungsdaten. Die Auflagenlisten im Printbereich werden sogar seit 1950 veröffentlicht. Aber woher bekommt man IVW-Daten und wie kann man sie nutzen?

Von Martin Krieg

Woher bekomme ich IVW-Daten?

Die IVW veröffentlicht im Printbereich seit 1950 die Auflagenliste. Diese Auflagenliste ist bis 1998 digitalisiert und kann unter ivw.de/aw/print/qa eingesehen werden. Frühere Daten finden sich über die Archivbestände zur IVW-Auflagenliste oder in Bibliotheken. Eine Recherche startete man am besten über den Karlsruher Virtueller Katalog.

Quelle: KIT KVK | https://kvk.bibliothek.kit.edu

Hier erhalten Sie Informationen in welcher nahegelegenen Bibliothek die IVW-Auflagenlisten aus den vergangenen 70 Jahren eingesehen werden kann.

Digitale IVW-Daten seit über 20 Jahren

Die digitalen Nutzungsdaten der IVW gibt es seit 1997. In digitaler Form sind sie aber erst seit 2014 in der Online-Ausweisung vorhanden: ausweisung.ivw-online.de. Auf diese Daten werden wir in unseren Blog-Beiträgen vorwiegend eingehen. Auch hier gilt das bereits für die Printdaten genannte: Sollten Sie frühere Daten benötigen, erkundigen Sie sich bitte in Bibliothekskatalogen wo beispielsweise IVW-Geschäftsberichte vorhanden sind, in welchen Nutzungszahlen bis 1997 veröffentlicht sind. Sollten diese nicht in Ihrer Nähe vorhanden sein, kontaktieren Sie bitte die IVW und wir versuchen Ihnen diese (gegen eine Servicegebühr) zugänglich zu machen.

Nach diesem Exkurs zu „Woher bekomme ich IVW-Daten?“ noch der Hinweis: Die IVW verfügt ebenfalls Daten zu Paid Content, Funk und Kino – informieren Sie sich hier bitte auf der Webseite der IVW: www.ivw.de. Für kleinere Recherchen, wissenschaftliche Arbeiten oder Ähnliches sind die von der IVW veröffentlichten Daten in der Ausweisung gut zu nutzen. Diese stehen Ihnen im grafischen Interface der Website und in den meisten Fällen auch als Download (.csv) zur Verfügung. Einzeldownloads können Sie in kleinerem Umfang bereits zu Datensätzen fusionieren, mit denen elaborierte Analysen möglich sind.

BI-Lösung: Automatisierte IVW-Daten

Wollen Sie IVW-Daten allerdings „professionell“ nutzen, haben wir Schnittstellen im Einsatz, über die sie IVW-Daten abrufen oder auch täglich automatisiert in Ihre #BI-Systeme übernehmen können. Im Digitalbereich steht Ihnen hierfür unser #XML-Export-Schnittstelle zur Verfügung, die Ihnen die aktuellen und auch zurückliegende Nutzungsdaten (bis 2014) liefert. Weitere Informationen (Kosten etc.) hierzu finden Sie in unserem Webangebot: ivw.eu/node/2796. Diesen XML-Export lassen Sie am besten in eine relationale Datenbank (bigdata-insider.de/was-ist-eine-relationale-datenbank-a-643028) einlaufen, in der Datenbanksprache SQL.

Haben die Daten keine relationale Struktur oder es sind riesige Datenmengen vorhanden (kommt aber für IVW-Analysen so gut wie nicht vor), kommen so genannte NoSQL-Datenbanken (nicht-relationale Datenbanken) zum Einsatz. Wir arbeiten mit einer Datenbank die in der Scriptsprache Python gehalten ist (python.org) – einer OpenSource-Lösung (de.wikipedia.org/wiki/Python_(Programmiersprache)). Zur Visualisierung unserer in Dashboards verwenden wir Microsoft PowerBI (powerbi.microsoft.com/de-de).

Klingt dies nun für Sie alles nach „böhmischen Dörfern“, wollen aber trotzdem z.B. in Ihrem Verlag/Medienhaus professionell mit den IVW-Daten arbeiten. Die beiden Komponenten gibt es auch fertigt – das Büro Bardohn, hält eine entsprechende Lösung vor: buerobardohn.de/ivw-dashboard.

Sollten Sie weitere Fragen zur Bereitstellung und Aufbereitung von IVW-Nutzungsdaten (Digital) haben: Kontaktieren Sie uns gerne!

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